Hueppemann
Ich muss zugeben, dass ich doch schon recht verwöhnt und anspruchsvoll bin von Events dieser Kategorie. Die Abhängigkeit vom Wetter und den damit verbundenen Kapriolen ist nun einmal das Schicksal von Open-Air-Events. Gestern erwischte es uns teilweise heftig von oben in Form von Regen und auch von unten in Form von zertretenem Matsch. Das muss man nun einmal in Kauf nehmen und kann einem bei der Nature, Mysteryland oder Citymoves auch passieren.
Wenn man als Trance-Liebhaber eine Woche vorher jedoch die Euphorie bei der Luminosity in Zandvoort erlebt hat, dann kam der Unterschied zur Dancevalley sehr deutlich zum Vorschein. Auf Großevents findet man halt weniger das Liebhaber-Publikum, das überwiegend motiviert durch die Musik den Weg und den Aufwand auf sich nimmt, sondern doch eher das Festival-Publikum, das wie in Holland meist üblich gut platziert dem Treiben mit Getränk in der Hand in geselliger Runde zuschaut. Man konnte auf dem Flashover-Stage mit der Zeit das Gefühl bekommen, die Leute warten eigentlich nur auf Ferry b2b Tiesto. Bart Claessen und Judge Jules konnten einem sehr leid tun, wie auch andere gute DJs auf benachbarten Floors (z.B. Breakfast auf dem leeren Mainstage oder wie ich hörte Markus Schossow vor 5 Leuten), die gut auflegten, doch sich einer recht trägen Masse gegenüber gestellt fühlten.
Mit Ferry Corsten kam dann ein Anflug von Stimmung, zu Recht, denn sein Set war Uplifting vom Feinsten. Tiesto war schön zu hören, doch alleine seine Präsens verleiht einem bereits das Gefühl, an einem besonderen Ort zu sein. Der Flashover-Stage war bereits hoffnungslos überfüllt, ohne gesperrt zu sein.
Das b2b Set Ferry und Tiesto war atmosphärisch eine Granate, getrieben durch ein Zitieren von Alltime-Klassikern. Die Menge auf dem Hügel war regelrecht in Ekstase getrieben worden, gigantisch. Es waren die einzigen Momente des Tages, die mit meinen Eindrücken aus der Vorwoche und von anderen Spitzenevents vergleichbar waren. Diese werden auch lange in Erinnerung bleiben, denn diese Konstellation Ferry und Tiesto alleine war bereits die Anreise Wert. Den Rest würde ich nicht als außergewöhnlich einstufen.
Es ist auch das Schicksal von Tagesevents, dass das Ende um 23 Uhr ausgerechnet dann einschlägt, wenn man am liebsten noch die ganze Nacht durchfeiern könnte. Ich hätte Ferry und Tiesto gerne noch bis 3 Uhr weiter erlebt.
Wenn man als Trance-Liebhaber eine Woche vorher jedoch die Euphorie bei der Luminosity in Zandvoort erlebt hat, dann kam der Unterschied zur Dancevalley sehr deutlich zum Vorschein. Auf Großevents findet man halt weniger das Liebhaber-Publikum, das überwiegend motiviert durch die Musik den Weg und den Aufwand auf sich nimmt, sondern doch eher das Festival-Publikum, das wie in Holland meist üblich gut platziert dem Treiben mit Getränk in der Hand in geselliger Runde zuschaut. Man konnte auf dem Flashover-Stage mit der Zeit das Gefühl bekommen, die Leute warten eigentlich nur auf Ferry b2b Tiesto. Bart Claessen und Judge Jules konnten einem sehr leid tun, wie auch andere gute DJs auf benachbarten Floors (z.B. Breakfast auf dem leeren Mainstage oder wie ich hörte Markus Schossow vor 5 Leuten), die gut auflegten, doch sich einer recht trägen Masse gegenüber gestellt fühlten.
Mit Ferry Corsten kam dann ein Anflug von Stimmung, zu Recht, denn sein Set war Uplifting vom Feinsten. Tiesto war schön zu hören, doch alleine seine Präsens verleiht einem bereits das Gefühl, an einem besonderen Ort zu sein. Der Flashover-Stage war bereits hoffnungslos überfüllt, ohne gesperrt zu sein.
Das b2b Set Ferry und Tiesto war atmosphärisch eine Granate, getrieben durch ein Zitieren von Alltime-Klassikern. Die Menge auf dem Hügel war regelrecht in Ekstase getrieben worden, gigantisch. Es waren die einzigen Momente des Tages, die mit meinen Eindrücken aus der Vorwoche und von anderen Spitzenevents vergleichbar waren. Diese werden auch lange in Erinnerung bleiben, denn diese Konstellation Ferry und Tiesto alleine war bereits die Anreise Wert. Den Rest würde ich nicht als außergewöhnlich einstufen.
Es ist auch das Schicksal von Tagesevents, dass das Ende um 23 Uhr ausgerechnet dann einschlägt, wenn man am liebsten noch die ganze Nacht durchfeiern könnte. Ich hätte Ferry und Tiesto gerne noch bis 3 Uhr weiter erlebt.