Kollege B
So, dann wollmermal reviewen:
Nachdem meine erste Cruise im Sommer im Zeichen vom Technoclub und die Luciacruise von Euphonic stand, waren dieses Mal die Holländer von Blackhole an der Reihe. Passend war der Main Floor daher auch mit Blackhole Label Night Bannern geschmückt. Bis auf die Warmup und Abriss-DJs und den Proteus, welchen ich leider selbst (zumindest bewusst) nicht sah, waren wohl auch alle Artists irgendwie mit Blackhole verbunden. Und mit Cosmic Gate waren dann auch doch wieder ein paar Deutsche am Start.
Wir waren auch wieder die typische Truppe, von süddeutscher Seite diesmal ein wenig abgespeckter, dafür aber noch zwei Leute von Meinerseits mit am Start. Durch die gesellige Runde habe ich mich dann doch zu für mich eher ungewohntem Alkoholkonsum anstacheln lassen, welcher schon im Terminal begann und sich in unseren Kabinen fortsetzte. Unsere Nachbarn gegenüber waren ein paar freundliche Hardstyler und haben uns musikalisch mitversorgt. Nach der obligatorischen (Alkohol)Vorratserweiterung im Duty Free, der natürlich wieder vollgepackt mit feierwütigen Schweden war, sowie ein wenig Kabinenpartyhopping ging es dann irgendwann hoch gen Mainfloor. TonTB hatten wir da schon so gut wie verpasst, was irgendwie schade war, aber die Partys unten waren eben auch nicht ohne. Jonas Steur hat aber direkt das Ruder übernommen und ein sehr duftes Set gespielt. Für mich der absolute Höhepunkt war ganz klar Silent Waves. Die zusätzlichen Glückshormone bekamen mir aber nicht gut, denn in Mischung mit all dem Alkohol habe ich dummerweise das Cosmic Gate Set zwar miterlebt, doch irgendwie nicht in der Form, die mir eine detailgetreue Nacherzählung ermöglicht. Jetzt weiß ich wie Kollege ReneMA sich immer fühlen muss
Naja, von einem kurzen Abstecher aufen Panoramafloor, welcher in der Nacht den Hardstylern vorbehalten war und einem kleinen Powernap in irgendnem Sessel bin ich bei Mark Norman wieder halbwegs zu mir gekommen und habe zumindest sein Set wieder ein wenig bewusster genießen können.
So richtig zu mir kam ich allerdings erst wieder zur Morgongympa, im kleinen Sailors Pub. Jonas Hörnblad hat hier ein für diese Uhrzeit recht ungewöhnliches Upliftingset hingelegt. War aber verdammt geil. Bisher waren diese Morgengymnastiksessions immer meine heimlichen Höhepunkte während der Cruises und auch diesmal hat es mich nicht enttäuscht. Mixing war zwar eher bescheiden, aber der kleine (der Herr ist in der Tat kleinwüchsig) hatte auch Probleme mit den CDJs. Dafür war die Trackauswahl erste Sahne und die Stimmung ist zu der Zeit einfach immer so fett und gleichzeitig chillig, das ist ein Traum. Während die Meisten halt bereits schlafen, geben hier nochmal diejenigen Gas, die nicht genug kriegen können, oder halt vorher schon geschlafen haben
Anlass um nochmal richtig Gas zu geben, gaben dan Antizimex. Ein junges schwedisches Hardstyle-Duo bestehend aus DJ und MC, das ordentlich eingeheizt hat. Anfangs noch hardstylig, haben sie am Ende noch tief in die Hardcorekiste gegriffen und erst nach mehreren Zugaben ihr fettes Set beendet.
Zu dem Zeitpunkt waren wie bereits beim letzten Mal nur noch Rene und ich übrig, zumindest waren die Anderen nicht bei uns. Wir waren dann auch irgendwie nicht so richtig müde und streunten noch ein wenig umher und unterhielten uns mit ein paar Leutz, z.B. war die Italian Retard Crew wieder am Start und mit den Antizimexjungens hielten wir eine Grundsatzdiskussion über Hardcore vs. Hardstyle und Trance im Allgemeinen. Als wir dann merkten, dass wir früher oder später zusammenbrechen würden, gingen wir nicht ins Bett, haben wir uns in unsere Kabinen bewegt. Mir haben anderthalb Stunden gelangt, schließlich wollte ich ja Mr. Sam nicht verpassen.
Der legte auf dem Panorama Floor auf, welcher nun sonnendurchflutet im Zeichen des Trance stand. Also wenn man so minimalere Sachen wie Pryda und Deadmau5 als Trance bezeichnen mag. Wie schon bei Tallas Classics Set während der Summer Cruise war die Atmosphäre hier wieder einmalig chillig. Progression auf dem Mainfloor haben wir da erst gar keine Chance eingeräumt. Nachdem sich der Herr Mojado dann aber zum Sam gesellte und live mit dem Lappi mitgemischt hatte (ich sag nur Naranja), schloss der Panorama Floor wie immer frühzeitig, so dass alle beim großen Finale auf dem Mainfloor teilnehmen können.
Wow und das war wieder fett diesmal. Das es gut werden würde wusste ich vorher, aber ehrlich gesagt hätte ich mir Cor Fijneman niemals so genial vorgestellt. Hab den ja auf der TE 06 mit Mark Norman bereits mal gehört, was aber eher durchschnittlich war. Aber dieses Set hier, das hat Grenzenlosigkeit neu definiert. Von Trance und Progressive über House bis Hardstyle war da einfach alles drin und gepasst hat es trotzdem. Dazu praktisch die gesamte feiernde Meute. Ich war ja traurig, dass Johnny Boy nicht selbst spielte, aber der Cor war genau so fett (und Tyas im Dezember war ohnehin nen ganz müder Witz dagegen). Big Sky durfte natürlich nicht fehlen, ebensowenig wie What the f*ck. Auch die größten Zweifler wären hier zu diesen Brettern bekehrt worden
Zum Abschluss gabs dann nen Nothing Else Matters Hardstyle Remix
Das war ein sehr würdiger Abschied für die Silja Festival, die ich trotz meiner nur 3 Cruises direkt ins Herz geschlossen habe. Bin mal gespannt wie es auf den größeren Fähren abgeht. Für die Black & White Cruise gibbets ja schon nen Thread und ich kann wie immer nur wärmstens empfehlen mitzumachen! Es gibt einfach nichts Vergleichbares!
Fotos gibts wie immer bereits massig bei Tranceclubber, auch die vom Tranergy.
Und mal eins von den Videos die es bereits bei Youtube gibt:
http://youtube.com/watch?v=jw3pxGugnLQ
Estuera sah das so:
Quelle: trance.nu
Edit1:
Das obligatorische Preparty Video vom Lars ist bereits da, der Rest folgt Donnerstag: klick
Und für alle Big Sky Freunde: klick Sky
Nachdem meine erste Cruise im Sommer im Zeichen vom Technoclub und die Luciacruise von Euphonic stand, waren dieses Mal die Holländer von Blackhole an der Reihe. Passend war der Main Floor daher auch mit Blackhole Label Night Bannern geschmückt. Bis auf die Warmup und Abriss-DJs und den Proteus, welchen ich leider selbst (zumindest bewusst) nicht sah, waren wohl auch alle Artists irgendwie mit Blackhole verbunden. Und mit Cosmic Gate waren dann auch doch wieder ein paar Deutsche am Start.
Wir waren auch wieder die typische Truppe, von süddeutscher Seite diesmal ein wenig abgespeckter, dafür aber noch zwei Leute von Meinerseits mit am Start. Durch die gesellige Runde habe ich mich dann doch zu für mich eher ungewohntem Alkoholkonsum anstacheln lassen, welcher schon im Terminal begann und sich in unseren Kabinen fortsetzte. Unsere Nachbarn gegenüber waren ein paar freundliche Hardstyler und haben uns musikalisch mitversorgt. Nach der obligatorischen (Alkohol)Vorratserweiterung im Duty Free, der natürlich wieder vollgepackt mit feierwütigen Schweden war, sowie ein wenig Kabinenpartyhopping ging es dann irgendwann hoch gen Mainfloor. TonTB hatten wir da schon so gut wie verpasst, was irgendwie schade war, aber die Partys unten waren eben auch nicht ohne. Jonas Steur hat aber direkt das Ruder übernommen und ein sehr duftes Set gespielt. Für mich der absolute Höhepunkt war ganz klar Silent Waves. Die zusätzlichen Glückshormone bekamen mir aber nicht gut, denn in Mischung mit all dem Alkohol habe ich dummerweise das Cosmic Gate Set zwar miterlebt, doch irgendwie nicht in der Form, die mir eine detailgetreue Nacherzählung ermöglicht. Jetzt weiß ich wie Kollege ReneMA sich immer fühlen muss
Naja, von einem kurzen Abstecher aufen Panoramafloor, welcher in der Nacht den Hardstylern vorbehalten war und einem kleinen Powernap in irgendnem Sessel bin ich bei Mark Norman wieder halbwegs zu mir gekommen und habe zumindest sein Set wieder ein wenig bewusster genießen können. So richtig zu mir kam ich allerdings erst wieder zur Morgongympa, im kleinen Sailors Pub. Jonas Hörnblad hat hier ein für diese Uhrzeit recht ungewöhnliches Upliftingset hingelegt. War aber verdammt geil. Bisher waren diese Morgengymnastiksessions immer meine heimlichen Höhepunkte während der Cruises und auch diesmal hat es mich nicht enttäuscht. Mixing war zwar eher bescheiden, aber der kleine (der Herr ist in der Tat kleinwüchsig) hatte auch Probleme mit den CDJs. Dafür war die Trackauswahl erste Sahne und die Stimmung ist zu der Zeit einfach immer so fett und gleichzeitig chillig, das ist ein Traum. Während die Meisten halt bereits schlafen, geben hier nochmal diejenigen Gas, die nicht genug kriegen können, oder halt vorher schon geschlafen haben
Anlass um nochmal richtig Gas zu geben, gaben dan Antizimex. Ein junges schwedisches Hardstyle-Duo bestehend aus DJ und MC, das ordentlich eingeheizt hat. Anfangs noch hardstylig, haben sie am Ende noch tief in die Hardcorekiste gegriffen und erst nach mehreren Zugaben ihr fettes Set beendet. Zu dem Zeitpunkt waren wie bereits beim letzten Mal nur noch Rene und ich übrig, zumindest waren die Anderen nicht bei uns. Wir waren dann auch irgendwie nicht so richtig müde und streunten noch ein wenig umher und unterhielten uns mit ein paar Leutz, z.B. war die Italian Retard Crew wieder am Start und mit den Antizimexjungens hielten wir eine Grundsatzdiskussion über Hardcore vs. Hardstyle und Trance im Allgemeinen. Als wir dann merkten, dass wir früher oder später zusammenbrechen würden, gingen wir nicht ins Bett, haben wir uns in unsere Kabinen bewegt. Mir haben anderthalb Stunden gelangt, schließlich wollte ich ja Mr. Sam nicht verpassen.
Der legte auf dem Panorama Floor auf, welcher nun sonnendurchflutet im Zeichen des Trance stand. Also wenn man so minimalere Sachen wie Pryda und Deadmau5 als Trance bezeichnen mag. Wie schon bei Tallas Classics Set während der Summer Cruise war die Atmosphäre hier wieder einmalig chillig. Progression auf dem Mainfloor haben wir da erst gar keine Chance eingeräumt. Nachdem sich der Herr Mojado dann aber zum Sam gesellte und live mit dem Lappi mitgemischt hatte (ich sag nur Naranja), schloss der Panorama Floor wie immer frühzeitig, so dass alle beim großen Finale auf dem Mainfloor teilnehmen können.
Wow und das war wieder fett diesmal. Das es gut werden würde wusste ich vorher, aber ehrlich gesagt hätte ich mir Cor Fijneman niemals so genial vorgestellt. Hab den ja auf der TE 06 mit Mark Norman bereits mal gehört, was aber eher durchschnittlich war. Aber dieses Set hier, das hat Grenzenlosigkeit neu definiert. Von Trance und Progressive über House bis Hardstyle war da einfach alles drin und gepasst hat es trotzdem. Dazu praktisch die gesamte feiernde Meute. Ich war ja traurig, dass Johnny Boy nicht selbst spielte, aber der Cor war genau so fett (und Tyas im Dezember war ohnehin nen ganz müder Witz dagegen). Big Sky durfte natürlich nicht fehlen, ebensowenig wie What the f*ck. Auch die größten Zweifler wären hier zu diesen Brettern bekehrt worden
Zum Abschluss gabs dann nen Nothing Else Matters Hardstyle Remix
Das war ein sehr würdiger Abschied für die Silja Festival, die ich trotz meiner nur 3 Cruises direkt ins Herz geschlossen habe. Bin mal gespannt wie es auf den größeren Fähren abgeht. Für die Black & White Cruise gibbets ja schon nen Thread und ich kann wie immer nur wärmstens empfehlen mitzumachen! Es gibt einfach nichts Vergleichbares!
Fotos gibts wie immer bereits massig bei Tranceclubber, auch die vom Tranergy.
Und mal eins von den Videos die es bereits bei Youtube gibt:
http://youtube.com/watch?v=jw3pxGugnLQ
Estuera sah das so:
| Zitat: |
| This rocked so hard !!!! Party of the year for me already... very curious which promotor will make me change my mind !! Probably not going to happen. If Nic Chagall didn't already beat me to it I would start making a tune called 'monday bar' this week ! |
Edit1:
Das obligatorische Preparty Video vom Lars ist bereits da, der Rest folgt Donnerstag: klick
Und für alle Big Sky Freunde: klick Sky